|
Da die Kanarischen Inseln eine der autonomen Regionen von Spanien sind, ist die offizielle Landessprache Spanisch. Es wird ein kanarischer Dialekt gesprochen, der nicht nur auf jeder Insel, sondern auch in jedem Dorf etwas anders klingt. Doch man muß schon spanischer Muttersprachler sein, um die teilweise sehr feinen Unterschiede zu hören. Wer als Urlauber nach Fuerteventura kommt, kann sich in den Touristenorten meistens auch mit Englisch oder Deutsch verständigen.
Das Guanche ist die alte Sprache der Ureinwohner, die jedoch mit der spanischen Eroberung ausgerottet und durch das Spanisch ersetzt worden ist. Heute sprechen die Einwohner der Kanarischen Inseln Spanisch mit einem kanarischen Dialekt, der sich durch verschiedene Einflüsse entwickelt hat.
Die Sprache der alten Ureinwohner, das Guanche, ist nicht komplett erhalten geblieben, da bei der Eroberung der Spanier viel von der altkanarischen Kultur zerstört wurde. Aber einige Wörter finden sich noch heute im alltäglichen kanarischen Sprachgebrauch. Besonders kanarische Namen, Ortebezeichnungen oder spezielle Ausdrücke sind aus dem Guanche übernommen worden. Einige Wörter der alten Sprache der Ureinwohner weisen Ähnlichkeiten mit nordafrikanischen Sprachen, wie dem Berbisch, auf.. Auch eine Verwandtschaft zur lybischen Schrift wurde gefunden.
Alle Guanchen sprachen dieselbe Sprache, allerdings gab es von Insel zu Insel regionale Unterschiede, wie sie auch heute in dem kanarischen Spanisch zu finden sind. |


 |