Picón oder Lapilli werden kleinste Lava-Steinchen auf Fuerteventura genannt. Bei einem Vulkanausbruch können kleine Teile der Lave bereits in der Luft erkalten und so die kleinen Lavasteinchen bilden. Abraumhalden für den schwarzen Picón findet man in der Gemeinde La Oliva. Die kleinen Lavasteinchen spielten einen wichtige Rolle für die Bewässerung, da dieser poröse Stein Feuchtigkeit gut speichern kann. Im Rahmen eines Hilfplans von General Francisco Franco und der Regierung wurden sie in den 1950er Jahren im Tagebau gefördert, da Fuerteventura damals recht unterentwickelt war. Enarenado wird diese Art des Feldanbaus genannt.